ZOOM 90–06

An artistic exploration of the post-reunification era at Festspielhaus HELLERAU, focusing on selected protagonists by Svea Duwe & Barbara Lubich

It is a success story: following 1989, an interdisciplinary group with a passion for culture succeeded in transforming Festspielhaus HELLERAU after a long period of military use (first as a Nazi police school, then as a Soviet barracks and sports hall) back into a site of artistic production, securing it for the long term as a venue for interdisciplinary art and social dialogue.

With the exhibition „ZOOM 90-06“, Svea Duwe & Barbara Lubich once again turn their attention to the period following 1989, taking a closer look at works by Claudia „WANDA“ Reichardt, Hanne Wandtke, Penelope Wehrli, and Carsten Ludwig works conceived in direct dialogue with the specific site of Festspielhaus HELLERAU.
By combining immersive spatial and video installations, Duwe & Lubich focus on a time of upheaval a period inscribed within the turbulent history of the Festspielhaus, which also mirrors the broader history of Germany from 1911 onwards.


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Part 1: UMBRUCH (Upheaval) – Audio-video and spatial installation
The Festspielhaus as a monument in a state of decay.

Part 2: FEUER + FLAMME (Fire + Flame) – Audio-video and spatial installation
It was Wanda (Claudia Reichardt) who, through her associative curatorial practice, captured the „zeitgeist“ and created the 1996 „Kunstfest“ (Art Festival) featuring invited artists. For this event, Penelope Wehrli developed the „Herzstrahl“ (Heart Beam) and Hanne Wandtke the „Feuerwehrballett“ (Firefighter Ballet). The participating artists and journalist Gabriele Gorgas share their perspectives.

Part 3: Carsten Ludwig
Like few others, theater director Carsten Ludwig wove the layers of the Festspielhaus Hellerau’s past into poetic yet provocative productions during the 1990s productions that encompassed the entire Festspielhaus complex.

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Eine künstlerische Erforschung der Nachwendezeit im Festspielhaus HELLERAU mit Fokus auf ausgesuchten Protagonist:innen von Svea Duwe & Barbara Lubich

Es ist eine Erfolgsgeschichte, dass es einer kulturinteressierten interdisziplinären Gruppe ab ‘89 gelang das Festspielhaus HELLERAU – nach einer langen Phase der militärischen Fremdnutzung als nationalsozialistische Polizeischule, sowie darauffolgend als sowjetische Kaserne und Sporthalle – wieder zu einem Ort der Kunstproduktion zu entwickeln und langfristig für die spartenübergreifende Kunst und den gesellschaftlichen Dialog zu sichern.

Mit der Ausstellung ZOOM 90-06 rücken Svea Duwe & Barbara Lubich die Zeit ab ´89 erneut in den Fokus und nehmen Arbeiten von Claudia WANDA Reichardt, Hanne Wandtke, Penelope Wehrli und Carsten Ludwig eingehender in den Blick, die im direkten Zusammenspiel mit dem konkreten Ort Festspielhaus HELLERAU konzipiert wurden.
In der Verbindung von begehbaren Raum – und Videoinstallationen legen Duwe & Lubich den Fokus auf eine Umbruchzeit, in die, die wechselhafte Historie des Festspielhauses eingeschrieben ist, an der sich auch die gesamtdeutsche Geschichte nach 1911 ablesen lässt.

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Teil 1 UMBRUCH Audiovideo- und Rauminstallation
Das Festspielhaus als Denkmal im Zustand des Verfalls

Teil 2 FEUER + FLAMME Audiovideo- und Rauminstallation
Es war Wanda (Claudia Reichardt) die in ihrer assoziativen kuratorischen Praxis den Zeitgeist resonieren ließ und das Kunstfest 1996 mit geladenen Künstler*innen erschuf. Penelope Wehrli entwickelte dafür den „Herzstrahl“ und Hanne Wandtke das „Feuerwehrballett“. Die beteiligten Künstlerinnen und die Journalistin Gabriele Gorgas kommen zu Wort.

Teil 3 CARSTEN LUDWIG
Wie kaum ein anderer verwob Theaterregisseur Carsten Ludwig in den 1990er Jahren die Schichten der Vergangenheit des Festspielhaus Hellerau in poetisch-provokante Inszenierungen, die das komplette Gelände des Festspielhauses einnahmen.

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