VORDERGRUND / HINTERGRUND
From May to November 2015, the association friedrichstadtZentral e.V. engaged with the history of the Zentralwerk site. The aim was to stimulate reflection on remembering and forgetting through a participatory artistic process.
Regular group meetings involving local residents took place, alongside targeted meetings with individual contemporary witnesses to the site’s history. These included witnesses to its National Socialist past when it served as an armaments factory and a sub-camp of the Flossenbürg concentration camp as well as former employees of the *Völkerfreundschaft* printing plant, which operated in the repurposed premises during the GDR era. Furthermore, (younger) witnesses to the building’s period of vacancy since 1996 and its subsequent transformation into a cultural center were also involved. During the final event held on Open Monument Day (September 13, 2015), the material gathered from these fragments of memory was presented to the public through artistic performances, literature, and an exhibition. Additionally, the results of this intergenerational exchange are being documented in a multimedia online archive. This archive is intended to serve as a resource for citizens, experts, and artists, providing information about the site and inspiration regarding how to engage with the past.
The project was funded by the Dresden Department of Culture and Monument Protection (as part of the „25 Years of German Unity“ initiative) and the Free State of Saxony (via SAB Sächsische AufbauBank), and was carried out in cooperation with thinking ahead – Heinrich Böll Foundation.
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Von Mai bis November 2015 hat sich der friedrichstadtZentral e.V. mit der Vergangenheit des Zentralwerks auseinandergesetzt. Ziel war es, in einem partizipativen, künstlerischen Prozess die Reflexion über das Erinnern und Vergessen anzuregen.
Regelmäßige Gruppentreffen (ehemaligen Café) mit der Stadt(teil)bevölkerung, ebenso wie gezielte Treffen mit einzelnen Zeitzeugen der Geschichte des Geländes fanden statt. Zeugen der nationalsozialistischen Vergangenheit als Rüstungsbetrieb und Außenlager des KZs Flossenbürg wurden damit ebenso angesprochen wie ehemalige Mitarbeiter der Druckerei Völkerfreundschaft, die während der DDR- Zeit in den umgenutzten Räumen tätig waren; darüber hinaus wurden (jüngere) Zeugen des seit 1996 leerstehenden Gebäudes und dessen Transformation in eine Kulturfabrik einbezogen. Im Rahmen des Abschlussereignisses am Tag des Offenen Denkmals am 13. September 2015 wurde das Material, das aus diesen Erinnerungsfragmenten gewonnen wurde, künstlerisch in Performances, Literatur und einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus werden die Ergebnisse dieses Erfahrungsaustauschs verschiedener Generationen in einem multimedialen Online-Archiv dokumentiert. Dieses soll Bürgern, Experten und Künstlern zur Information über diesen Ort und zur Inspiration über den Umgang mit Vergangenheit zur Verfügung stehen.
Das Projekt wurde vom Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden, Projekt 25 Jahre Deutsche Einheit und Freistaat Sachsen der SAB Sächsische AufbauBank gefördert und fand in Kooperation mit weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung statt.
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Funded by / gefördert durch: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden, Freistaat Sachsen Projektreihe „25 Jahre Deutsche Einheit und Freistaat Sachsen“
Collaboration with / Zusammenarbeit mit: Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen