IM UMBRUCH Go. Stay. Dance.
Documentary | 86 Min. I Barbara Lubich I hechtfilm Produktion 2020
Fine was regarded as provocative, experimental, non-conformist, and was a projection figure of political revolt for artists and audience alike. Barbara Lubich visited her in Mecklenburg-Western Pomerania. Fine begins to talk about her life in long conversations. Scientific interviews turn into filming for a long-term documentary project. Questions about the past become questions about the present.
At the same time Barbara Lubich meets Dani Lehmann, born in 1979, in Dresden. She is also a dancer. In the GDR she was to become a high diver. But at some point she didn’t want to jump anymore. Today she commutes between the worlds, between Dahab, where the revolution came to a standstill, and Dresden, her hometown, between her profession as a dancer and her role as a mother.


And then Cindy Hammer appears on the scene. She was born in Bad Muskau GDR in the year when the Wall fell. At 11 she went to the Palucca Dance Academy, at 16 she continued her education while her parents ventured into a new life far beyond the former border. In her dance, she combines ballet and street dance with the visual world of Hollywood, inventing something new, humorous and at the same time intriguing. She knows what she wants. The world is open to her.
But how do you know when the new act begins?
A dance documentary about three East German artists between everyday life and revolution, art and the cultural industry, self- and public spirit and the question of what remains of yesterday in today.
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Fine Kwiatkowski, Daniela Lehmann und Cindy Hammer – drei Frauen in Bewegung. Gehen. Bleiben. Tanzen. IM UMBRUCH ist die filmische Begegnung mit drei Künstlerinnen aus drei Jahrgängen. Zwischen Alltag und Vision, Kunst und Kunstbetrieb, Eigensinn und Gemeinschaft, verschwundenen Grenzen und beständigen Werten.
Fine Kwiatkowski galt in den Achtzigern als extrem, experimentierfreudig, provokativ und unangepasst. Für Szene und Publikum diente sie zugleich als Projektionsfläche für politisches Aufbegehren. IM UMBRUCH zeigt, wie sie auch darüber spricht. Begleitet von bewegten und unbewegten Archivaufnahmen sowie aktuellen Improvisationen geht es Fine aber vor allem um das, was sie heute ausmacht. Wie hat sie einmal gesagt? „Ich war in den 80ern im Jetzt. Ich war in den 90ern im Jetzt. Ich bin Jetzt im Jetzt.“

Mit Daniela Lehmann, Jahrgang 1979, und Cindy Hammer, Jahrgang 1989, kamen zwei weitere Protagonistinnen in den Film. Beide sind ebenfalls Tänzerinnen und wurden in der DDR geboren. Daniela sollte Turmspringerin werden, nach einem einschneidenden Erlebnis wollte sie es nicht mehr. Sie liebt das Wasser noch immer, wurde aber im ureigenen Sinne frei schaffend, zum Freigeist in einem freien Körper, an verschiedenen Orten Deutschlands und auch in Ägypten, wo Daniela lebte und von Herzen immer wieder dorthin zurückkehrt. Ihr Mut zur Unvollkommenheit strahlt in ihren Tanzimprovisationen.
Cindy Hammer gehört zu den aufregenden Tänzerinnen ihrer Generation. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Palucca Schule Dresden, lebte viele Jahre im Internat, während ihre Eltern einen Neuanfang jenseits der ehemaligen Grenze wagten. Auch das hat sie stark gemacht, aufrichtig offen für künstlerische Begegnungen und Kooperationen. Cindy vereint Ballett und Streetdance, transformiert gängige Mythen Hollywoods, tanzt im öffentlichen Raum und lässt tanzen, schafft Humorvolles wie Irritierendes. Die Welt steht ihr offen – und sie holt die Welt in ihre Stadt.


Doch woher weiß man, wann ein neuer Akt beginnt?
IM UMBRUCH ist ein tänzerischer Dokumentarfilm. Eine Blende in drei Leben. Eine Einladung, dieses Porträt dreier Künstlerinnen nach eigenem Ermessen zu ergänzen.
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The documentary is funded by the Cultural Foundation of the Free State of Saxony, the Office for Culture and Monument Protection of the state capital Dresden, the Saxon State Authority for Private Broadcasting and New Media, and the Saxon State Commissioner for the Reappraisal of the SED Dictatorship.
Der Dokumentarfilm wird gefördert mit Mitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden, der Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien sowie dem Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

