Come together. Dresden und der 13. Februar, 94min
Regie: Barbara Lubich
Produktion: hechtfilm - filmproduktion UG
Come Together ist kein Appell, sondern eine Zustandsbeschreibung. Verschiedene, widerstreitende Meinungen treffen aufeinander, Menschen nähern sich, gehen auseinander und eine Stadt setzt sich in Bewegung. Anlass ist die Erinnerung an die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945.
Das traditionsreiche Gedenken ist zu einem Streit auf der Straße geworden. Getrennt voneinander besetzen die verschiedenen Parteien symbolisch ihr Stück Stadt. Aber es geht um viel mehr. An Dresden zeigt sich der Konflikt um die Deutung deutscher Geschichte.

Es entsteht ein emotionsgeladenes Netz politischer Kräfte: aus Friedensaktivisten, Antifaschisten, Neonazis, Landtagsabgeordneten und Vertretern der Zivilgesellschaft und der Kirchen. Vor der Kulisse einer ikonenhaften Stadt schafft der Film einen Dialog zwischen unterschiedlichen Positionen.

Ein Tag und viele Symbole bieten Raum für viele Interpretationen. Der Ausgang ist unbestimmt. Was in Dresden passiert, ist keine Ausnahme. An diesem Ort spitzt sich eine universale Herausforderung zu: der Umgang mit der eigenen Vergangenheit.